35.Prozesstag zum Tod Oury Jallohs/ Dessau

Prozessbeobachtergruppe: prozessouryjalloh.de 12.01.2008 00:22 Themen: Antirassismus

„Wie soll ich das beschreiben: Wahnsinn, schlimm. Ich weiß nicht, ob man dafür Worte finden kann.“
1345g.jpg Tatortermittler im Zeugenstand // Prozesstag ausgesetzt wegen Krankheit

Am 35. Verhandlungstag sind insgesamt 4 Zeugen geladen. Das Gericht vernimmt zunächst den 42jährigen Kriminalpolizisten Gunther St. Der Beamte gibt an, bis zum Ende 2007 beim Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizeidirektion Dessau-Roßlau gearbeitet zu haben. Jetzt sei er zur Autobahnpolizei gewechselt. „Ich bin zuständig für den ersten Angriff.“, beschreibt der Befragte sein Aufgabengebiet in seiner Abteilung und meint damit die Erstsicherung eines Tatortes. Am 07. Januar 2005 habe er einen Anruf bekommen. Er wisse jedoch nicht mehr genau von wem. Vermutlich vom Kommissar vom Lagedienst (KvL). Der habe gesagt: „Dort brennt es.“ Er sei dann unmittelbar mit seinem Kollegen Do. von der Polizeidirektion in der Kühnauer Str. zum Polizeirevier gefahren. Er schätzt heute ein, dass sie etwa 5 Minuten nach dem Anruf in der Wolfgangstrasse angekommen seien. Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters Manfred Steinhoff sagt der Zeuge zum Zeitpunkt des Anrufes: „Es war unmittelbar nach Dienstbeginn.“ Dies müsse in der Zeit zwischen 12.30 und 13.00 Uhr gewesen sein.
Bei seiner Ankunft im Revier habe er die Feuerwehr gesehen. „Es war jede Menge Polizei aus dem Revier im Hof.“, erinnert sich St. weiter. Er könne sich nicht mehr im Detail an einzelne Beamte erinnern. „Ich kannte sie alle“, so der Zeuge. „Ich kann mich noch an den Revierleiter erinnern“, konkretisiert der 42jährige auf Nachfrage.„Als wir kamen hat man gerade versucht, ich glaube es war die Feuerwehr, ein Fenster von der Zelle einzuschlagen.“, schildert er seine diesbezüglichen Wahrnehmungen.weiter unter: http://ouryjalloh.wordpress.com/category/35-prozesstag/

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