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Asylbewerber starb in Dessauer Polizeizelle – Prozess dauert bis März

Gedenkmarsch und Kerzen zum Todestag von Oury Jalloh Erste Zusammenfassung

© AP

(PR-inside.com 07.01.2008 15:05:51)
1345j.jpgDessau (AP) Drei Jahre nach dem Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh haben rund 150 Vertreter afrikanischer Flüchtlings- und Menschenrechtsinitiativen des Mannes aus Sierra Leone gedacht. Am Montagnachmittag zogen sie durch die Innenstadt. Vor dem Haupteingang des Polizeireviers, in dem der 23-Jährige nach seiner Festnahme am 7. Januar 2005 verbrannte, trafen sich bereits am Vormittag rund 30 Freunde des Mannes, Vertreter der Stadt und von Opferverbänden zu einem stillen Gedenken. Sie entzündeten Kerzen und legten einen Kranz nieder.

Erstmals nahmen auch Polizeibeamte an dem Gedenken teil. «Wir wollen damit ein Zeichen setzen», sagte der Dessauer Polizeipräsident Karl-Heinz Willberg. Man wolle das gemeinsame Bedauern über den tragischen Tod von Oury Jalloh zum Ausdruck bringen und den Angehörigen Mitgefühl zeigen, fügte Marco Steckel von der Dessauer Opferberatung hinzu. Weiterlesen

35.Prozesstag zum Tod Oury Jallohs/ Dessau

Prozessbeobachtergruppe: prozessouryjalloh.de 12.01.2008 00:22 Themen: Antirassismus

„Wie soll ich das beschreiben: Wahnsinn, schlimm. Ich weiß nicht, ob man dafür Worte finden kann.“
1345g.jpg Tatortermittler im Zeugenstand // Prozesstag ausgesetzt wegen Krankheit

Am 35. Verhandlungstag sind insgesamt 4 Zeugen geladen. Das Gericht vernimmt zunächst den 42jährigen Kriminalpolizisten Gunther St. Der Beamte gibt an, bis zum Ende 2007 beim Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizeidirektion Dessau-Roßlau gearbeitet zu haben. Jetzt sei er zur Autobahnpolizei gewechselt. „Ich bin zuständig für den ersten Angriff.“, beschreibt der Befragte sein Aufgabengebiet in seiner Abteilung und meint damit die Erstsicherung eines Tatortes. Weiterlesen

Fotos: Oury Jalloh Gedenkdemo

https://i0.wp.com/de.indymedia.org/style/lime/logo.gifFotos: Oury Jalloh Gedenkdemo in Dessau

Auch am 3. Jahrestag des Todes von Oury Jalloh gab es eine Gedenkdemonstration in Dessau. Oury Jalloh, ehemaliger Flüchtling aus Sierra Leone, verbrannte am 7.1.2005, gefesselt an Händen und Füßen in einer Zelle des Dessauer Polizeireviers.

Der Gedenkzug startete am Hauptbahnhof, führte vorbei am Gerichtsgebäude, in dem der Prozess gegen die beschuldigten Polizisten läuft und endete an der Polizeiwache, in der Oury Jalloh starb.Fotos unter: http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/070108oury_jalloh.htmlDie genauen Umstände seines Todes im Polizeirevier in der Wolfgangstraße sind bis heute ungeklärt, ein Ende des Gerichtsverfahrens gegen die zwei Polizisten ist nicht in Sicht. Weiterlesen

»Die Anklage im Fall Jalloh muß auf Mord lauten«

https://i2.wp.com/www.jungewelt.de/images/logo.png08.01.2008 / Inland / Seite 2

Schwarze trauen sich in Deutschland oft nicht zur Polizei, wenn sie Opfer von Straftaten sind. Ein Gespräch mit Moctar Kamara

Interview: Claudia Wangerin

Moctar Kamara ist Mitorganisator der 2. Black African Conference (Konferenz von Schwarzafrikanern), die am Sonntag zum Gedenken an den Asylbewerber aus Sierra Leone stattfand, der am 7. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte

Kundgebung in Dessau zum 3. Todestag von Oury Jalloh

Kundgebung in Dessau zum 3. Todestag von Oury Jalloh

Am Sonntag fand in Dessau die zweite Konferenz von Schwarzafrikanern statt. Was hat Ihr erstes Treffen bisher bewirkt?

Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit ist es im Fall Oury Jalloh wenigstens zum Prozeß gekommen. Es war ja zunächst von Selbstmord die Rede, nachdem er von Dessauer Polizisten schwer verprügelt und in einer Zelle eingeschlossen worden war, die später in Flammen aufging. Obwohl Beamte in der Nähe waren, rettete ihn niemand. Im Gegenteil, die Lautstärke des Feueralarms wurde heruntergestellt und Jalloh verbrannte.

Am Montag haben wir mit einer Demonstration in der Dessauer Innenstadt an seinen dritten Todestag erinnert. Und etwa 30 Dessauer hatten sich mit Kerzen vor dem Polizeirevier versammelt.Welche Forderungen stellen Sie jetzt?

Wir Schwarzafrikaner sind überzeugt, daß es sich um Mord handelt. Deshalb fordern wir, daß die auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung mit Todesfolge lautende Anklage geändert wird. Wir haben schließlich im Prozeß erleben müssen, daß es abwechselnd um ein, zwei oder gar kein Feuerzeug ging, mit dem Jalloh seine Matratze angezündet haben soll. Außerdem ist ein Video der Polizei verschwunden, das nach dem Auffinden des Toten in der Zelle aufgenommen wurde. Weiterlesen

[129a] PARTY, POKER & POLITICS …

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6. Januar 2008

Das kommende Wochenende hat einiges zu bieten:

Am Freitag, dem 11. Januar wird im Hafenklang gegambelt was das Zeug hält: Neben Roulette, Poker und Black Jack gibts reichlich Sportwetten und selbst Ekelmemory! Dazu 3 Floors mit feinsten Beats von Chrischan, Murphymontana, Funky Cool Martina und Miss Dancealot! Die Einnahmen der Party gehen an die beschuldigten Antifas aus Bad Oldesloe, Hamburg und Berlin des 129a-Verfahrensvom 13.Juni. Eine angemessene Casino-Kleidung ist erwünscht, aber keine Pflicht.

Freitag 11. Januar / 21Uhr / Hafenklang Exil

 

weitere infos: http://soligruppenord.blogsport.de/

 

aus dem lesenswerten blog:

tag.blogsport.de

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Sein letztes Wort war „Feuer“

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Asylbewerber Oury Jalloh

Sein letztes Wort war „Feuer“

Oury Jalloh

+ Oury Jalloh (privat)
Am Nachmittag vor seinem Tod betritt Oury Jalloh ein Callcenter in Dessaus Innenstadt. Er ist aufgebracht zu diesem Zeitpunkt, seine Ex-Freundin will den gemeinsamen Sohn zur Adoption freigeben, er hat als Asylbewerber keine Chance, das zu verhindern. Er telefoniert kurz, dann bittet er seinen Freund Mouktar Bah, der den Laden leitet, einen Anwalt zu kontaktieren. Am frühen Abend geht er wieder. Es ist der 6. Januar 2005. Oury Jalloh hat noch etwa 18 Stunden zu leben. Weiterlesen